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Pressemitteilung 28.08.2004

Spiel und Spaß in Herne

 

 

Herne, den 28.08.2004 - "BOULEVARD spielbar" ist der Titel der diesjährigen Aktion, die im Rahmen des landesweiten Projektes "Ab in die Mitte! Die City-Offensive" heute in Herne ihren offiziellen Auftakt hatte. Die offizelle Begrüßung übernahm Heinz Trompetter als Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes NRW. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte er gleich auch noch die Sieger der Westdeutschen Memory-Meisterschaften ehren.


Hernes Bürgermeisterin Papst (links), EHV-Hauptgeschäftsführer Trompetter (Mitte)

EHV NRW-Hauptgeschäftsführer Heinz Trompetter in der Herner Bahnhofstraße: "Wir möchten weg von öden und leblosen Innenstädten und hin zu mehr Leben, mehr Vielfalt und neuen Visionen für die Stadt. So lautet auf den Punkt gebracht das Aktionsmotto unserer City-Offensive Ab in die Mitte!, die 1999 vom Städtebauministerium NRW, den Warenhäusern Karstadt und Kaufhof, dem Städtetag NRW und dem Handelsverband LAG begründet wurde. Der Einzelhandelsverband NRW, der Handelsverband BAG und die Bild-Zeitung als Medienpartner kamen kurz darauf noch als ‚Verbündete' hinzu.

Zum ersten Mal in der doch nun schon langjährigen Geschichte dieser Initiative wurde in der Ausschreibung die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen in den Blick genommen. Denn sie sind der Garant dafür, dass unsere Innenstädte und Ortszentren künftig nicht leblos und öde sind. Grund genug, ihnen attraktive Erlebnisangebote in unseren Citys vorzuhalten und sie mit ihren Bedürfnissen aktiv in die Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raumes einzubeziehen.

Mit der City-Offensive möchten wir zum einen erreichen, dass sich an der Entwicklung und Durchführung der Projekte Handel, Gastronomie, Kultur, Verwaltung, Vereine und Bürger und darunter insbesondere auch Kinder und Jugendliche - und damit alle, die das Thema ‚Stadt# angeht - beteiligen.

Zum anderen möchten wir mit "Ab in die Mitte!" wieder Lust machen auf Stadt, neue Impulse schaffen für Verweildauer und Erlebnisqualität in unseren Innenstädten. Freizeitangebote und Kultur im öffentlichen Raum auf einem hohen qualitativen Niveau sind in diesem Zusammenhang ganz wichtige Entwicklungsfaktoren.

Die Organisatoren und Akteure in Herne werden den Herner Kindern, Jugendlichen und Familien die City für gut 14 Tage zum "Spielen" übergeben. Es wird ihnen nicht nur ein städtischer Raum zum Experimentieren, Begreifen und Erleben geboten sondern auch der Raum zum Gestalten und Kommunizieren. Die Möglichkeit der aktiven Teilnahme von Kindern und Jugendlichen wird dabei nicht allein das spielerische Erleben der Stadt fördern, sondern auch die Auseinandersetzung mit und das Kennen lernen der verschiedensten städtischen Institutionen.

Bei all dem "Spielen" geht es also immer auch um Kontakt und um Dialog, um das Sichtbarmachen von Stärken und Schwächen und von Interessen und Bedürfnislagen. Der Dialog ist für alle Bereiche unseres Lebens wichtig, gerade auch für Stadtmarketingprozesse. In diesem Jahr besteht die ganz besondere Herausforderung darin, mehr darüber zu erfahren, welche Angebote sich Kinder und Jugendliche in den Städten wünschen. Wo und wie neue Gestaltungsräume - möglicherweise an ungewöhnlichen vielleicht aber an ganz gewöhnlichen Orten - aus ihrer Perspektive geschaffen werden sollen und können. Wo und wie sie sich in die Stadtplanungs- und Stadtentwicklungsprozesse wieder finden und einbringen wollen.


Die Siegerin der Westd. Memory-Meisterschaft erhält ihre verdiente Goldmedaille

Die bisherigen Erfahrungen in unseren diesjährigen ‚Ab in die Mitte!'-Städte zeigen, dass hier neben einigen ersten guten Ansätzen vielfach auch Neuland betreten wird. Kinder und Jugendliche in die Stadtentwicklung einzubeziehen heißt nicht selten auch Abzurücken von unseren schnelllebigen und produktorientierten Arbeitsweisen in der Erwachsenenwelt.

Es heißt, sich auf neue Arbeitsformen, auf neue Prozesse mit möglicherweise auch unerwarteten Ergebnissen einzulassen. Nicht selten muss das Wagnis eingegangen werden, alt bewährte und erfolgreich gegangen Pfade der kulturellen Inszenierungen zu verlassen. ‚Ab in die Mitte!' möchte hier durchaus auch als eine Art‚ Risikokapital' verstanden werden, um neue Wege zu erproben, um Experimente zu wagen, die uns einem befriedigenden Miteinander aller Generationen in unseren Innenstädten ein Stück näher bringen.

Und es heißt auch, insbesondere auch die Fachkompetenz, die Erfahrungen und Kontakte unserer Kinder- und Jugendeinrichtungen stärker in die Stadtmarketingprozesse einzubeziehen."

Weitere Informationen: www.abindiemitte-nrw.de 

Für Rückfragen:

Imorde, Projekt- & Kulturberatung GmbH, Schorlemerstr. 4, 48143 Münster, Ansprechpartnerin: Frauke Schnell, 
Tel.: 0251-52093-16
Fax: 0251-52093-33
E-Mail: schnell@imorde.de 
Internet: www.abindiemitte.de

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