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Pressemitteilung 06.12.2004

"Ab in die Mitte!" stiftet zum Dialog der Generationen an: Die City-Offensive NRW greift akute Fragen der Stadtentwicklung auf

 

 

Das Brühler Max Ernst Museum hat heute, ein halbes Jahr vor der offiziellen Eröffnung, vorab seine Tore für die Abschlussveranstaltung von "Ab in die Mitte! 2004" geöffnet. Die 24 Teilnehmer-Städte präsentieren ihre Projekte; Initiatoren, Sponsoren und Fachleute aus Kommunen, Handel, Stadtmarketing, Städtebau und Kultur diskutierten die positiven Erfahrungen aus der diesjährigen Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch Problemfelder und mögliche Handlungsansätze.

"Ab in die Mitte ist ein Stadtmarketing-Instrument, das sich den jeweils aktuellen Fragen und Bedürfnissen der Stadtentwicklung anpassen lässt", lobte NRW-Städtebauminister Dr. Michael Vesper die Flexibilität der City-Offensive NRW. "Unsere Städte und die Ansprüche an sie verändern sich ständig. Darauf reagieren wir, indem der "Ab in die Mitte!"-Wettbewerb in jedem Jahr unter einem anderen Leitthema steht. In 2004 haben wir den Blick auf eine ganz bestimmte Zielgruppe gerichtet - die Kinder und Jugendlichen. Sie in Stadtplanung und -entwicklung mit einzubeziehen ist in Zeiten, in denen sich die Struktur der städtischen Gesellschaft massiv verändert, wichtiger denn je. Wenn die Gesellschaft weniger, älter und bunter wird, müssen wir Familien langfristig an ihre Stadt binden. Das funktioniert nur, wenn die jungen Menschen mitgestalten können und ansprechende Angebote erhalten."

Vesper dankte den Mit-Initiatoren Karstadt und Kaufhof, die das Projekt seit dem Start der Initiative 1999 mit rund sechs Millionen Euro unterstützt haben, sowie der Medienpartnerin Bild-Zeitung, dem EHV NRW, der LAG und dem Städtetag für ihre langjährige Unterstützung der PPP-Initiative. Als neuen Partner begrüßte Vesper die Deutsche Städte-Medien GmbH, die den Kreis der Sponsoren im nächsten Jahr erweitert.

Auch die Mitinitiatoren werteten das diesjährige Motto als Schritt in die richtige Richtung und als besondere Herausforderung. "Die Arbeit mit jungen Menschen, deren Wünsche und Bedürfnisse für Stadt und Handel richtungweisend sind, birgt ein großes kreatives Potenzial, das es für die Stadtentwicklung stärker zu nutzen gilt. Es ermöglicht zudem neue Kooperationen mit Institutionen aus dem Kinder- und Jugendbereich", sagte Lovro Mandac, Vorstandsvorsitzender der Kaufhof Warenhaus AG. Holger Grabmeister, Direktor der Karstadt Warenhaus AG, betonte den Wert eines abwechslungsreichen Veranstaltungsangebotes für die verschiedenen Altersschichten: "Es muss spannende und publikumswirksame Events geben, die die Massen anziehen, aber auch unauffälligere, effektive Angebote, die Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich einzubringen und die Funktionsweise ihrer Stadt verstehen zu lernen - sei es durch Workshops, Umfragen oder Blicke hinter die Kulissen." Nur auf diese Weise, so die einhellige Meinung, ließe sich erreichen, dass Aktionen nachhaltig wirkten und auch ohne finanzielle Unterstützung durch die City-Offensive fortgeführt würden. Bislang war dies in gut der Hälfte der beteiligten Kommunen der Fall. Das belegt eine Evaluation des EHI-EuroHandelsinstituts aus dem Jahr 2003.

Im kommenden Jahr sollen die Städte den Fokus auf generationenübergreifende Aktionen legen und entsprechende Ideen zu dem erweiterten Motto "Spiel - Platz - Stadt. Stadt der Generationen" entwickeln. "Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft kommen nur dann miteinander in Kontakt, wenn ein gemeinsamer Ort des Austausches vorhanden ist: die Innenstadt", sagte Vesper. Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme 2005 läuft noch bis zum 20. Dezember 2004.

Bei "Ab in die Mitte!" 2004 waren folgende Städte beteiligt: Bad Driburg, Bergkamen, Bielefeld, Bocholt, Bochum, Bonn, Brakel, Brühl, Düsseldorf, Hamm, Herford, Herne, Herzogenrath, Krefeld, Lage, Lüdenscheid, Lünen, Mülheim/Ruhr, Münster, Oberhausen, Oelde, Ratingen, Unna und Wesel.

Weitere Informationen: www.abindiemitte-nrw.de 

Für Rückfragen:

Imorde, Projekt- & Kulturberatung GmbH, Schorlemerstr. 4, 48143 Münster, Ansprechpartnerin: Verena Schlinkert, 
Tel.: 0251-52093-15
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Internet: www.abindiemitte.de

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