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Pressemitteilung 17.01.2005

17 NRW-Kommunen gehen 2005 mit familiengerechten Veranstaltungen "Ab in die Mitte!"

 

 

Die Entscheidung ist gefallen - die Preisträger im Wettbewerb "Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW" 2005 stehen fest: Die Konzepte aus Aachen, Bielefeld, Bonn, Bottrop, Castrop-Rauxel, Essen, Horstmar, Köln, Laer, Lage, Lippstadt, Lüdenscheid, Minden, Recklinghausen, Tönisvorst, Unna und Wesel konnten die unabhängige Fachjury besonders überzeugen. "Es wird immer wichtiger, die innerstädtischen Angebote an den Wünschen und Bedürfnissen von Familien auszurichten - von den jüngsten bis zu den ältesten Familienmitgliedern. Der Einfallsreichtum der Wettbewerbsbeiträge war beeindruckend", lobte NRW-Städtebauminister Dr. Michael Vesper die Qualität der 64 eingereichten Konzepte. Für die Umsetzung der Projekte 2005 stellen das Land und die Warenhaus-Unternehmen Karstadt und Kaufhof insgesamt eine dreiviertel Million Euro Fördermittel zur Verfügung. Außerdem unterstützen die Bild-Zeitung, der Städtetag NRW, die Handelsverbände LAG und EHV NRW und seit Jahresbeginn auch die DSM Deutsche Städte-Medien GmbH die seit 1999 bestehende Initiative für attraktive und überlebensfähige Innenstädte und Ortszentren.

"Wir haben den Kommunen mit dem diesjährigen Motto ‚Spiel - Platz - Stadt! Stadt der Generationen' eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt. Die Veranstaltungsprogramme sollen generationenübergreifend ausgerichtet sein und die Ansprüche von Menschen verschiedenen Alters an die Innenstädte berücksichtigen", sagte Vesper. Auch aus Sicht der Projektpartner Kaufhof und Karstadt haben die Familien als Entscheider und Kunden große Bedeutung für die innerstädtische Entwicklung und den Handel.

Für das neue Thema "Spiel - Platz - Stadt! Stadt der Generationen" setzt die City-Offensive auf das bewährte PPP-Prinzip: In den Städten und Gemeinden sollen sich Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Gastronomie, Kultur, Vereinen und Bürgerschaft an den Projekten beteiligen - von der Ideenfindung bis zur Umsetzung. Die ausgewählten Kommunen erhalten von der Initiative eine Förderung von bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten, die verbleibenden 40 Prozent müssen durch städtische Eigenmittel sowie Drittmittel (Sponsorengelder) aufgebracht werden.

Eine Kurzübersicht der Projekte: Aachen pflegt mit "Aufgalopp für Jung und Alt - Pferde bauen Brücken" sein Image als "Pferdestadt" und lässt die Vierbeiner in Musicals, Ausstellungen, Kunstaktionen oder Stadtführungen die Hauptrolle spielen. "grenzenLOS. Festival der Generationen" heißt es in Bielefeld, das dazu einlädt, Grenzen zu überwinden: Fassaden werden zu bewohnten Zimmern, die City zum Campus, Kirchenglocken zu Klangkunstwerken. Klangvoll geht es auch in Bonn bei "Spielplatz Stadt. Konzert der Generationen" zu. Junge und alte Bonner inszenieren und musizieren open air eine Geschichte über die Familien der Instrumente. Junioren und Senioren in Bottrop entdecken gemeinsam bei "Spiel-Platz-Bottrop. Stadt der Generationen. Spiel- und Kunstlinie City" alte Straßenspiele neu. Die City wird zur Kleinkunstbühne. Mit dem Dreiklang "Entdecken. Gestalten. Bewegen" nimmt Castrop-Rauxel seine City ins Visier. Planungswerkstätten entstehen und Visionen, wie Einrichtungen besser genutzt werden können. "Tage im Paradies" verbringen Einwohner und Besucher bald in Essen. Es locken ein sinnlich-paradiesisches Kulturprogramm und Events für Kleine und Große. Visionen für eine ideale Stadt der Generationen, aber auch musikalische Wettbewerbe und das Medium Film stehen bei "Horstmar verbindet" auf dem Programm. Köln auf ungewöhnliche Weise zu entdecken, in die Vergangenheit und die Zukunft zu blicken - darum geht es bei den Aktionen zu "Kuck mal Köln! - Kuck mal anders. Kuck mal zurück. Kuck mal nach vorn. Mit "ZirkuLaer" - Im Dorf geht´s rund" möchte Laer die Dorfmitte als Treffpunkt der Generationen stärken, vergessene Orte ins Bewusstsein holen und ungewöhnliche Aktionen an ungewöhnlichen Orten präsentieren. "Lage am Zug - Familien machen Dampf" nutzt die Faszination des Themas Eisenbahn auf Jung und Alt, lädt zu Genüssen in vollen Zügen und stellt mit vielen Aktionen die Weichen für eine familienfreundliche Stadtentwicklung. Klanglich werden bei "Noten für Lippstadt" die Eindrücke und Stimmungen umgesetzt, die die Einwohner mit verschiedenen Plätzen verbinden. Eigenkompositionen der Bürger kommen zu Gehör und Besucher haben die Möglichkeit, "Noten für Lippstadt" zu vergeben. Der alternativen Nutzung von "Parklandschaften" widmet sich Lüdenscheid: Parkhäuser werden zu Erholungsräumen, Parkflächen zu Grünflächen und Spielplätzen umfunktioniert. Spielfreude und Begeisterung in messbare Energie umwandeln - das vollbringt Minden mit "MINDENergie+ - Bezaubernde Menschen = Energie für unsere Stadt". Die Bürger können bestimmen, wofür ihre Energie in der Stadt genutzt werden soll. Recklinghausen schafft "mittendrin - Platz für Familien" und nutzt die Plätze der Stadt für Sport, Spiel, Theater, Konzerte und ein großes Picknick. Rund um den Apfel drehen sich die Aktionen bei "Neue Wurzeln für Tönisvorst". Altersübergreifende Teams übernehmen Verantwortung für die richtige Sortenauswahl, Anbau und Pflege eines Apfelbaumes an bestimmten Orten der Stadt. "JungStattAltStadt II - 1000 Schritte" heißt es in Unna, das in seiner 1000 Meter langen Fußgängerzone über 1000 Gesichter, Meinungen und 1000 Jahre Geschichte informiert, zu 1000 Träumen und Spielen einlädt und 1000 Tipps für Familien bereit hält. Wie sich auf spielerisch-künstlerische Weise städtebauliche und kommunikative Barrieren zwischen den Generationen und ethnischen Gruppen überwinden lassen, zeigt schließlich das Projekt "Wesel grenzenlos! - Dialog über Barrieren hinweg".

Weitere Informationen zum Wettbewerb in NRW finden Sie auf www.abindiemitte-nrw.de. Zu den Internetseiten der anderen "Ab in die Mitte!"-Bundesländer Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Berlin - das 2005 mit "MittendrIn Berlin" erstmals am Start ist - gelangt man über das Portal www.abindiemitte.de.

Für Rückfragen:

Imorde, Projekt- & Kulturberatung GmbH, Schorlemerstr. 4, 48143 Münster, Ansprechpartnerin: Verena Schlinkert, 
Tel.: 0251-52093-15
Fax: 0251-52093-33
E-Mail: info@imorde.de 
Internet: www.abindiemitte.de

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