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Düsseldorf, den 27.07.2004

Geringere Teuerungsraten als zu Zeiten der D-Mark: Der Einzelhandel ist kein Preistreiber!

 

 

Der Einzelhandel hat den Euro nicht zu Preiserhöhungen genutzt. Dies ist die Aussage einer heute (27.07.) veröffentlichten Bilanz des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Danach ist die Teuerung in den zweieinhalb Jahren seit der Euro-Einführung geringer ausgefallen als zu Zeiten der D-Mark.

Laut Statistischem Bundesamt sind die Preise in Deutschland seit Einführung des Euro-Bargeldes im Januar 2002 um 3,3 Prozent gestiegen. In den zweieinhalb Jahren zuvor erhöhte sich der Verbraucherpreisindex dagegen um 4,3 Prozent. Insbesondere Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke hätten sich seit Januar 2002 nur geringfügig (+1,1 Prozent) verteuert. In den zweieinhalb Jahren zuvor waren die Preise für diese Waren noch um 3,0 Prozent gestiegen.

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