| Der Einzelhandel hat den
Euro nicht zu Preiserhöhungen genutzt. Dies ist die Aussage einer
heute (27.07.) veröffentlichten Bilanz des Statistischen
Bundesamtes in Wiesbaden. Danach ist die Teuerung in den zweieinhalb
Jahren seit der Euro-Einführung geringer ausgefallen als zu Zeiten
der D-Mark.
Laut Statistischem Bundesamt sind die Preise in Deutschland seit
Einführung des Euro-Bargeldes im Januar 2002 um 3,3 Prozent
gestiegen. In den zweieinhalb Jahren zuvor erhöhte sich der
Verbraucherpreisindex dagegen um 4,3 Prozent. Insbesondere
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke hätten sich seit Januar
2002 nur geringfügig (+1,1 Prozent) verteuert. In den zweieinhalb
Jahren zuvor waren die Preise für diese Waren noch um 3,0 Prozent
gestiegen.
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