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Düsseldorf, 02.05.2007

"Konsumklima - signifikant erholt"

 

 

Die Stimmung der Verbraucher ist zunehmend positiv, meldet die Gesellschaft für Konsumforschung aus Nürnberg. Hohe Erwartungen hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung schüren die Hoffnung auf steigende Einkommen und stärkten somit die Bereitschaft zu neuen Anschaffungen. Im Ergebnis resultiere daraus nach langer Durststrecke ein sich scheinbar deutlich erholendes Konsumklima.

In den Einzelhandelsumsätzen ist vom Wandel des Konsumklimas derzeit jedoch noch kein deutliches Signal auszumachen. Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigten dies: Im März waren nach vorläufigen Ergebnissen real nur Umsatzsteigerungen von 0,5 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) zu verbuchen, das erste Quartal 2007 schloss mit einem Rückgang von real minus 1,2 Prozent.

Betrachtet man den Indikator des GfK-Konsumklimas und dessen aktuellen Einzelwerte genauer, erklärt sich der scheinbare Widerspruch. So liegt der Wert für die Anschaffungsneigung mit minus 6,5 Punkten nach wie vor im negativen Bereich und der leicht positive Indikator für das Konsumklima (4,4 Punkte) nährt sich überwiegend aus hohen Einkommens- und Konjunkturerwartungen (29,6 Punkte bzw. 61,0 Punkte). Der Blick auf die Detailwerte bestärkt also das Gefühl der Einzelhändler, bislang kaum von der konjunkturellen Entwicklung zu profitieren. Der GfK-Konsumklima-Indikator gibt aber zumindest Hoffnung auf ein Durchschlagen des konjunkturellen Auftriebs auf den Konsum und damit auf den Einzelhandel.

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