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Düsseldorf, den 15.08.2006

EHV nimmt Stellung zu Veränderungen im NRW-Ladenschluss

 

 

Die Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen findet die grundsätzliche Zustimmung des Einzelhandelsverbandes Nordrhein-Westfalen (EHV). Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes: "Eine Freigabe des Ladenschlusses an Werktagen eröffnet Chancen zur individuellen Ausrichtung der Ladenöffnungszeiten an Kundenbedürfnisse. Wenn auch nicht zu erwarten ist, dass nach Inkrafttreten des Gesetzes flächendeckend in großem Maße Ausdehnungen der Öffnungszeiten in die Abendstunden hinein stattfinden, sind doch Tankstellen und Kioske Beleg dafür, dass entsprechende Bedürfnisse bei den Kunden vorhanden sind."

Eine Freigabe des Ladenschlusses an Sonntagen lehnt der Verband hingegen ab. "Die bestehenden Möglichkeiten zur Durchführung von bis zu vier verkaufsoffenen Sonntagen halten wir für ausreichend, wünschen uns aber eine Erleichterung für Bentragungs- und Genehmigungsverfahren bei verkaufsoffenen Sonntagen", erläutert Achten.
Umsatzsteigerungen werden durch eine Liberalisierung in gesamtwirtschaftlicher Betrachtung nicht erwartet, allenfalls Verschiebungen innerhalb der Branche. Ähnlich wird es sich nach Einschätzung des Verbandes mit Beschäftigungseffekten verhalten.

"Wir sehen in einer Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes mehr Chancen als Risiken. Wie bei den vorhergehenden Liberalisierungen auch, wird es jetzt Aufgabe sein zu überprüfen, ob eine Veränderung der angebotenen Öffnungszeiten für den jeweiligen Betrieb sinnvoll ist oder nicht", resümiert Achten.

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Ansprechpartner: Dr. Peter Achten

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