Pünktlich zum Start des Jahres der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 präsentierte die Landesregierung am Montag (8. Februar) in Essen die ersten Ergebnisse des Wettbewerbs „StandortInnenstadt.NRW– Gesucht: Die besten Ideen für die Innenstädte im Ruhrgebiet”. Die Bandbreite der Projekte reicht von Dienstleistungen über Lichtkonzepte bis zur Gestaltung von Straßen und Plätzen. Das Gesamtvolumen der bislang geförderten 18 Vorhaben umfasst rund 9,6 Millionen Euro, davon werden fast 6,8 Millionen Euro aus der EU-Ziel 2-Förderung und der Städtebauförderung finanziert.
„Ich freue mich über die zahlreichen sichtbaren Aktivitäten und Veränderungen, die mit dem Wettbewerb angestoßen werden konnten. Insbesondere mit Blick auf das gerade gestartete Jahr der Kulturhauptstadt Europas ist dies ein großer Erfolg“, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben auf der Fachveranstaltung in Essen. Fünf Projekte wurden näher vorgestellt, darunter das Kreativzentrum „UnPerfekthaus“ in Essen, wo ein „Kunst-Wanderweg“ entlang der Hausfassade entsteht, über den die Künstlerinnen und Künstler den Gästen auch im Freien Exponate sowie musikalische Darbietungen präsentieren werden. Besonderen Handelsbezug hat das Projekt „Zeitreise – Einzelhandel im Wandel“ in Hagen, das historische Schaufensterdekorationen der vergangenen 100 Jahre originalgetreu nachbaut bzw. präsentiert und gleichermaßen den Blick in die Zukunft wagt.
„Der Wettbewerb StandortInnenstadt.NRW hat Signalwirkung für die Innenstädte im Ruhrgebiet, aber auch darüber hinaus“, erklärte Bauminister Lutz Lienenkämper. „Der Wettbewerb liefert gute Konzepte, von denen viele als Modelle für andere Regionen dienen können. Ich bin gespannt, wie sich die Projekte weiter entwickeln.“ Der Handelsverband NRW ist von Beginn an Partner im von der Landesregierung ausgeschriebenen Wettbewerb „StandortInnenstadt.NRW“. Ziel ist es, Maßnahmen zu initiieren, die die Innenstädte als Handelsstandorte stärken. Eine Expertenjury hatte Ende 2008 insgesamt 25 Vorhaben zur Entwicklung der Innenstädte im Ruhrgebiet für eine Förderung vorgeschlagen. |